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Kunstraum Alexander BürkleInstallation

Adresse

Robert-Bunsen-Straße 5
79108 Freiburg

Di–Fr 11–17 Uhr 
So+Feiertags 11–17 Uhr

Eintritt frei

Glossar

Installation

Eine Installation lässt sich als ein raumgreifendes, dreidimensionales Kunstwerk beschreiben, das in der Regel in Bezug auf einen spezifischen Ort oder eine Situation entsteht. Während sich die Skulptur auf ein autonomes Volumen reduzieren lässt, besteht eine Installation aus mehreren Komponenten und kann verschiedene Medien und Gattungen verknüpfen. Meist werden mehrere Elemente, darunter Objekte, Plastiken und andere Gegenstände im Raum gruppiert bzw. in Bezug auf die architektonische Situation inszeniert, um als zusammenhängendes Ganzes rezipiert zu werden. Auch Zeit, Licht oder die Bewegung des Betrachters im Raum können Teil einer Installation sein. Die Kombination der einzelnen Elemente erfolgt dabei in der Regel auf Grundlage eines konzeptuellen Ansatzes.

Der Begriff Installation wurde erstmals in den 1970er Jahren von Dan Flavin verwendet, der die räumliche Erfahrung seiner seriell platzierten Leuchtstoffröhren und deren Ausstrahlung von farbigem Licht zu fassen suchte. Schon Dan Flavin betonte mit dieser Begriffswahl die Bedeutung des Rezipienten, der sich installative Arbeiten anders erschließen muss, als Werke, die sich den traditionellen Kunstgattungen zuordnen lassen. Die auf den Ausstellungsraum und den Kontext ausgerichtete Erscheinungsform des installativen Kunstwerks, lässt dieses auch als Medium der Kritik an traditionellen Ausstellungsformen und der Institution Museum fungieren.

Literatur: Juliane Rebentisch: Ästhetik der Installation, Frankfurt am Main 2003


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