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Kunstraum Alexander BürkleFotografie

Adresse

Robert-Bunsen-Straße 5
79108 Freiburg

Di–Fr 11–17 Uhr 
So+Feiertags 11–17 Uhr

Eintritt frei

Glossar

Fotografie

(griech. „mit Licht schreiben“)

Im heutigen Gebrauch handelt es sich um eine Sammelbezeichnung für ein automatisiertes bildgebendes Verfahren. Bei der sogenannten analogen Fotografie werden durch Einwirkung des Lichts mit Hilfe einer Kamera und lichtempfindlichem Aufnahmematerial, Abbilder der Realität erzeugt. Dagegen werden bei der digitalen Fotografie die Lichtinformationen in einen Binärcode umgewandelt, der digital speicherbar ist. Seit ihrer Erfindung 1839 wird die besondere Qualität der Fotografie darin gesehen, auf umfassende Form Informationen bildlich fixieren zu können und somit Vergangenes zu dokumentieren. Darin spiegelt sich ein bis heute anhaltender Glaube an die scheinbare Objektivität einer Fotografie, der sowohl auf der automatisierten Bildgenese beruht (Apparat und nicht die Hand stellt Bild her) als auch auf dem Verhältnis von Bild und Wirklichkeit. Der französische Philosoph Roland Barthes fasste in seinem Buch „Die helle Kammer“ bekanntermaßen die Indexikalität der Fotografie in dem Noema „Es-ist-so-gewesen“ zusammen. Die Fotografie wurde so zur „Ikone des Realen“ (Ronald Berg). In der künstlerischen Fotografie führen daraus resultierende Fragen nach dem Verhältnis von Realität/Inszenierung, Original/Repräsentanz, Mimetik/Authentizität  zu zahlreichen Auseinandersetzung mit dem Bild ansich und seinen Möglichkeiten. 


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