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Kunstraum Alexander BürkleKatharina Hinsberg

Adresse

Robert-Bunsen-Straße 5
79108 Freiburg

Di–Fr 11–17 Uhr 
So+Feiertags 11–17 Uhr

Eintritt frei

Katharina Hinsberg

 

Seit Mitte der 1990er Jahre stellt sich Katharina Hinsberg in ihren Arbeiten der Frage, was Zeichnung sein kann, so daß das künstlerische Medium niemals bloß Mittel zum Zweck ist. Ihre Zeichnungen bereiten daher auch nichts vor, sondern entwickeln in ihrer Autonomie sowohl eigene ästhetische als auch konzeptuelle Qualitäten. Innerhalb des von Katharina Hinsberg verfolgten Dekonstruktionsprozesses der Zeichnung spielt ihre Transformationsleistung eine wichtige Rolle. Als mögliche Ausgangspunkte der künstlerischen Arbeit können folgende Fragen dienen: Wie entsteht eine Linie, wo beginnt sie und wo endet sie eigentlich? Als das Medium der künstlerischen Suche, des Experimentierens, Forschens und Entdeckens verweisen die Zeichnungen von Katharina Hinsberg immer auch über das anschaulich Manifeste, wie z.B. eine Linie hinaus. „Es ist der Versuch, >etwas< exakt zu übertragen: Punkt für Punkt kann ich meinem Blick eine nahezu pünktliche Entsprechung geben, hier, da und dort. Dazwischen sind Zwischenräume, Intervalle, welche jetzt vom Auge in kontinuierliche Bewegung ununterbrochen gesehen werden. Auf einer punktierten Linie, die mithin keine Linie, aber ein Gefüge von Einzelheiten ist, bleibt diese Bewegung stetig, stets nachvollziehbar. Pause.“ (Katharina Hinsberg, 2006)

1967 in Karlsruhe geboren. Sie lebt und arbeitet auf der Raketenstation, Hombroich.